OPC UA Cloud connect

Mit OPC UA in die Cloud

OPC Unified Architecture (OPC UA) ist ein weit verbreiteter Standard zum Datenaustausch. Das OPC-UA Protokoll besteht aus vielen Teilen. Der Universal Cloud Adapter nutzt Data Access um Variablen lesen und schreiben zu können. Besonders komfortabel ist die Browse-Funktion. Sie erlaubt es, alle verfügbaren Variablen eines OPC-UA Servers abzufragen und der Cloud zur Verfügung zu stellen. Typische Einsatzbereiche sind Maschinen- und Anlagensteuerungen die mit Hilfe von OPC UA per Cloud überwacht und analysiert werden.

Für die Anbindung an die Cloud, wird das Softwaremodul Universal Cloud Adapter benötigt. Der Cloud Adapter kann auf beliebigen Windows oder Linux Geräten (x86, x64 oder ARM) installiert werden. Die Einrichtung ist unter “Erste Schritte” erklärt. Alternativ können Sie auch unser AnyViz IoT Gateway einsetzen.

OPC UA Topologie

Bei OPC-UA handelt es sich um ein klassisches Client/Server Protokoll. Typischerweise implementieren Endgeräte nur den OPC-UA-Server Teil. Der Cloud Adapter als Client kann die Verbindung zu mehreren Servern herstellen um Daten zu browsen und auszutauschen. Er nutzt dabei das Binärprotokoll der OPC-UA-Spezifikation.

OPC-UA Cloud Funktionsweise

Für jedes OPC-UA Gerät wird eine OPC-UA-Verbindung im Universal Cloud Adapter benötigt. Die Server URL setzt sich in der Regel aus dem Prefix „opc.tcp://“ und der IP-Adresse bzw. dem Hostnamen des Endgerätes zusammen. Optional können Benutzername und Passwort für die Authentifizierung angegeben werden. Nach erfolgreichem Verbindungsaufbau werden sofort alle Variablen gebrowst und in die Cloud übertragen. Somit ist die Konfiguration in sehr wenigen Schritten abgeschlossen.

Nützliche Informationen zur Ankopplung

  • Viele Gerätehersteller, wie z.B. Siemens oder Beckhoff bieten OPC-UA als Zusatzoption an. OPC-UA eignet sich bestens um Endgeräte anzukoppeln, die sonst nur proprietäre Protokolle unterstützen.

  • Der Universal Cloud Adapter nutzt die Subscription-Funktion des OPC-UA-Standards. Somit werden Variablenwerte nur bei Änderung und nur in dem von AnyViz benötigten Intervall übertragen. Dies reduziert die Last im Netzwerk, sowie die benötigte Rechenleistung der OPC-UA-Server Geräte.

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