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VNC

Mit VNC kann der Bildschirminhalt eines entfernten Computers oder Panels in die AnyViz Oberfläche integriert werden, als säße man direkt davor. Das Remote Framebuffer Protocol (besser bekannt unter VNC) erlaubt zudem das Übertragen von Tastatureingaben und Mausbewegungen, sodass auch eine Bedienung aus der Ferne ermöglicht wird.

VNC einrichten

Für den VNC-Fernzugriff wird ein Universal Cloud Adapter benötigt. Öffnen Sie die Konfigurationsoberfläche und Klicken Sie auf das Symbol hinter VNC pass through und konfigurieren Sie die Verbindung wie folgt.

Host Geben Sie IP-Adresse oder Hostnamen des VNC-Servers an.
Port Geben Sie die Port-Nummer an, wenn diese vom Standardport 5900 abweicht.
Password Geben Sie das Passwort ein, falls der VNC-Server durch ein Passwort geschützt ist.
Read only Setzen Sie diese Checkbox, wenn Sie eine Bedienung (Maus und Tastatur) über die Ferne unterbinden möchten.

VNC integrieren

Jede im Cloud Adapter konfigurierte VNC-Verbindung erscheint im Objektbaum als Symbol und muss - wie jeder andere Datenpunkt - angelegt werden. Ziehen Sie anschließend den VNC-Datenpunkt in eine Ansicht.

Datenvolumen und Geschwindigkeit

Die Einstellungen des VNC-Vizuals beeinflussen, wie viele Daten übertragen werden. Besonders bei langsamen Verbindungen (z.B. Mobilfunk) lässt sich so die Bildaufbau-Geschwindigkeit erhöhen.

Farbtiefe reduzieren Das Bild wird mit nur 256 Farben (8 Bit) übertragen. Das reduziert das Datenvolumen deutlich und beschleunigt den Bildaufbau. Die Einstellung wird empfohlen, wenn auf Farbechtheit verzichtet werden kann, z.B. bei Bedienpanels mit einfachen Grafiken.
Qualität Unter Erweiterte Einstellungen einstellbar. Mögliche Werte: 0 (niedrigste Qualität) bis 9 (höchste Qualität). Ein niedriger Wert reduziert das Datenvolumen, führt aber zu einer gröberen Darstellung von Bildbereichen (Kompressionsartefakte). Bleibt das Feld leer, gilt die Vorgabe des VNC-Servers.
Kompression Unter Erweiterte Einstellungen einstellbar. Mögliche Werte: 1 (geringste Kompression) bis 10 (stärkste Kompression). Ein höherer Wert reduziert das Datenvolumen, erhöht aber den Rechenaufwand auf dem VNC-Server. Bei leistungsschwachen Panels kann dies die Bedienung verlangsamen. Bleibt das Feld leer, gilt die Vorgabe des VNC-Servers.

Hinweis: Die Einstellungen Qualität und Kompression wirken sich nur aus, wenn der VNC-Server das Tight-Encoding unterstützt (z.B. TightVNC, UltraVNC, TigerVNC oder TurboVNC). Unterstützt der Server es nicht, werden die Werte ohne Fehlermeldung ignoriert. Farbtiefe reduzieren wirkt dagegen unabhängig vom Server.

Greifen mehrere Benutzer gleichzeitig auf denselben VNC-Datenpunkt zu, teilen sie sich eine Verbindung zum VNC-Server.